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Elektroauto Start-Ups: die grosse Revolution der Kleinen

Elektroauto Start-Ups: die grosse Revolution der Kleinen
von Stefan Kaufmann 8. Dezember 2017 5749 Anzeigen 3 Kommentare

Update 19. Dezember 2017: Diverse Microlino Fahrzeugdaten (Heizung/Sicherheit) auf Übersichtstabelle ergänzt.

Man kennt sie, die aktuell kaufbaren Elektroautos der Hersteller wie Renault, Nissan, Tesla, BMW & Co. Daneben gibt eine ganze Reihe von Start-Ups die sich formieren und auf den Markt drängen. Ihr Ziel: Produkte anzubieten oder Nischen zu füllen die bislang von Grossserienherstellern ignoriert wurden, u.a. auch in der L7e Klasse welche Leichtfahrzeuge bis maximal 450kg Leergewicht umfassen. Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass solche Hersteller oft keinen durchschlagenden Erfolg verbuchen konnten. Auch dann nicht, als es noch keine Konkurrenz von ZOEs, i3 und Leafs gab. Hohe Preise, fehlende Ausstattung und je nach Fall gewöhnungsbedürftiges Design hielten Interessanten vom Kauf ab. Erst der Markteintritt von Tesla brachte wieder neue Impulse. Ob die Chancen zwischenzeitlich für neue Elektroauto Start-Ups besser sind? Ich würde sagen Ja, denn die Umstände sind günstiger denn je. So z.B. sind die Preise für Batterien sinkend, der Sinneswandel in vollem Gange und Vergleichstabelle Elektroauto Start-UpsAbgasvorschriften weiter verschärft. Einige von Ihnen haben zudem namhafte Investoren an Bord, das war in vergangenen Jahren oft nicht der Fall. Heute ist das anders, schliesslich will niemand mehr den Anschluss verpassen. Aber die Hürden um ein Auto zur Serienreife zu bringen sind gross und vor allem kapitalintensiv. Durch den vergleichsweise einfachen Aufbau eines Elektroautos im Vergleich zu einem Wagen mit Verbrennungsmotor, sind die Einstiegshürden zumindest etwas niedriger als früher. Wir haben uns vier Fahrzeuge, die sich noch im Prototypenstadium befinden und momentan in den Medien gut vertreten sind, etwas genauer angesehen. (Lesedauer ca. 20 Minuten)

Übersichtstabelle der Elektroauto Start-Ups als PDF (Kostenloser Download)

Der nachfolgende Artikel ist kein Fahrzeugtest, denn erste Serienfahrzeuge kommen frühestens 2018 auf die Strasse. Vielmehr soll es eine Analyse der Chancen und Risiken dieser Projekte sein und bisher Erreichtes soll aufgezeigt werden. Dabei ist zu beachten, dass dieser Bericht weitgehend meine persönlichen Einschätzungen repräsentieren. Wortmeldungen (Kommentarfunktion) dazu sind sehr willkommen. Wir haben die vier Fahrzeuge inkl. den wichtigesten Spezifikationen in einer zusammenfassenden Übersicht dargestellt.

Die Fahrzeuge in der Reihenfolge der geschätzten Erstauslieferungen:

  • Microlino von Micro Mobility Systems AG
  • e.GO Life von e.GO Mobile AG
  • Sion von Sono Motors
  • Uniti von Uniti Sweden AB

e.GO Life

Der e.GO Life ist wohl der klassischste Vertreter unter den hier vorgestellten Start-Ups. Das soll nicht heissen dass seine Erfolgschancen etwa kleiner wären, denn allzu viele Innovationen und Umstellungen im Vergleich zu einem herkömmlichen Fahrzeug können beim Absatz auch hinderlich sein. Auch wenn die e.GO Mobile in Produktion und Herstellung andere Wege geht als Grosshersteller, so bleibt für Fahrer des e.GO Life vieles beim Alten. Für Neueinsteiger in die Elektromobilität bietet der „Life“ vor allem Neues bezüglich Antrieb und Umgang mit Ladetechnik. Ansonsten fährt sich der e.GO wohl ähnlich wie viele andere Kleinwagen auch, dank E-Antrieb einfach sauberer, ruhiger und sprintfreudiger. Als eher klassisch darf man auch den Web-Auftritt der e.GO Mobile AG bezeichnen. Deren Webseite und Informationen kommen aufgeräumt und unaufgeregt daher. In den sozialen Netzwerken hält sich die Begeisterung für den e.GO in Grenzen, was evtl. auch darauf zurückzuführen ist dass die e.GO Mobile AG im Vergleich zu anderen Bewerbern die sozialen Netze eher sparsam nutzt. Ein Autokauf ist auch Vertrauenssache und da kann die e.GO Mobile punkten. Z.B. auch weil sie Ihre eigenen Produktionshallen aufbauen und an Ihrer Spitze mit Prof. Günther Schuh einen Mann an der Spitze haben, der bereits erfolgreich den Street Scooter der Deutschen Post entwickelt hat.

Fahrzeuge wie den e.GO Life gab es auch schon in früheren Jahren. Z.B. den Think City. Abmessungen, Fahrleistungen, Lademöglichkeiten (keine Schnellladung) und Ausstattung sind sehr ähnlich. Der Think City war allerdings mit einem anfänglichen Kaufpreis um 40‘000 Euro/Franken für viele potentielle Early Adopters zu teuer. Den „Life“ wird es nun zum halben Preis, oder je nach Ausstattung auch noch für weniger geben. Zudem ist er dem Think City betreffend Leistung und Effizienz überlegen.

Wir haben uns den e.GO Life im attraktiven Showroom in der Innenstadt von Aachen mal angeschaut. Dazu sind wir extra elektrisch mit dem Renault ZOE über 550km angereist. Die Erfahrungen hierzu haben wir in einem separaten Bericht erfasst den es hier nachzulesen gibt.
Die im Showroom ausgestellten e.GO‘s sind noch keine Serienfahrzeuge. Interessenten werden desshalb auch mit Aufklebern in den Fahrzeugen an mehreren Stellen entsprechend darauf aufmerksam gemacht. Beim genaueren Hinschauen sah doch so manches noch etwas unfertig aus. So liessen sich z.B. die Türen nicht sauber schliessen und das Cockpit war in den beiden Fahrzeugen sehr unterschiedlich. Ein Ausprobieren der Funktionen war ebenfalls nicht möglich. Auch Probefahrten werden aktuell nicht angeboten, man befindet sich wohl in der Umstellung vom 48V auf das Hochvolt-System. Erstaunlich hingegen wie gut der Finish der angefügten Karosserieteile daher kam. Auch sonst ist der e.GO design-technisch sehr ansprechend wie ich meine. Im Showroom ausgestellt ist ebenfalls das e.GO Life Aluminium-Fahrgestell. Dies machte mir einen durchwegs soliden Eindruck.

Schaut man sich den Werdegang des Fahrzeuges an, so ist auffallend wie stark sich der e.GO gewandelt hat. War er anfangs resp. bis Sommer 2016 noch mit 48V Technik und einem Leergewicht von weniger als 450kg geplant (Klasse L7e), ist sein Gewicht zwischenzeitlich auf ca. 900kg angewachsen. Der e.GO konkurriert damit in der normalen PKW Klasse und muss daher auch bezgl. Passiv-Sicherheit zusätzliche Auflagen erfüllen. Vor einigen Monaten wurde zudem bekanntgegeben dass man sich, aufgrund Rückmeldungen von Kaufinteressenten nach stärkeren und schnelleren Fahrzeugen, von der 48V Technik trennt und auf höhere Spannungen setzt. Das zeigt eine recht hohe Flexibilität und Anpassungsfähigkeit, wirft aber auch die Frage auf, wie durchdacht das Konzept zu Beginn wirklich war. Interessieren wird dies jedoch kaum mehr jemanden, sollte das Fahrzeug erfolgreich sein.

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Um ein solches Fahrzeug zu entwickeln und zu bauen braucht es viel Kapital und auch e.GO Mobile AG hat grössere Unternehmen als Investoren an Bord. So z.B. der Fahrzeugteile-Zulieferer ZF. Aktuell sind etwa 1700 Fahrzeuge durch Interessenten reserviert worden und diese sollen 2018 ausgeliefert werden. Eine beachtliche Zahl für ein Fahrzeug das noch wenig bekannt ist. Zusätzlich setzt die e.GO Mobile auch auf den B2B-Verkauf. So hat z.B. die Caritas verbindlich erklärt auf Elektrofahrzeuge umsteigen zu wollen und bereits 140 Fahrzeuge des e.GO Life bestellt.

In Aachen können mit der aktuell gebauten Produktionslinie jährlich bis 10‘000 Fahrzeuge produziert werden. Längerfristig ist man nicht abgeneigt diese auch zu erhöhen. Man spricht von bis zu 100‘000 produzierten Fahrzeugen bis 2022. Bis dahin soll auch die Fahrzeugpalette anwachsen und der e.GO Mover und der e.GO Booster (viertüriges Modell) hinzukommen.

Trotz all der Euphorie, das Risiko bleibt meiner Ansicht nach auch für die die e.GO Mobile AG recht beträchtlich. Der Street Scooter war erfolgreich weil er gezielt eine Lücke bei den Lieferfahrzeugen ausfüllen konnte. Der e.GO konkurriert jedoch im Kleinwagensegment, einem stark umkämpften Markt. Zwar gibt es hier bislang kaum preiswerte Elektrofahrzeuge, das dürfte sich aber bis in 2-3 Jahren ändern. Auch kann der e.GO Life im aktuellen Format nicht beschleunigt geladen werden. Das macht ihn für viele Käufer nur als Zweitwagen attraktiv. Der Hersteller denkt jedoch über einen Dreiphasen-Lader nach, die Kosten dafür seien jedoch noch nicht tief genug für ein preiswertes Fahrzeug wie den e.GO Life, so die Aussage des CEO Günther Schuh. Er sieht den Einsatzbereich für den e.GO Life und reiner batterieelektrischer Fahrzeuge (BEV) vor allem im Kurzstreckenbereich. Langstreckentauglichen Fahrzeugen wie die von Tesla mit entsprechend höherem Gewicht steht er kritisch gegenüber, zumindest solange Batterien nicht noch deutlich leistungsfähiger sind.
http://ngin-mobility.com/artikel/tesla-unsinn-guenher-schuh-e-go/.

Gemäss Professor Schuh gibt es in Deutschland einen jährlichen Markt von ca. 400‘000 Neufahrzeugen für das Anwenderprofil das der e.GO Life abdecken kann. Eingeschränkte Reichweite und Ladefähigkeiten sollen durch den attraktiven Preis wettgemacht werden, so die Kalkulation. Zudem will man die Autos auch im B2B Segment als Flottenfahrzeuge verkaufen. Bei Kostenvorteilen gegenüber ähnlich grossen Verbrennern könnte die Rechnung durchaus aufgehen.

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Uniti – dem Trend voraus

Die Schweden schicken 2019 mit dem Uniti ein zwei-, und allenfalls ebenfalls 2019 oder später, ein vier- oder 5-sitziges Fahrzeug in der L7e-Klasse an Start. Der Uniti soll ein „Premium Electric City Car“ werden wobei speziell im Bereich Sicherheit, Nachhaltigkeit und Skalierbarkeit ganzheitliche Lösungen im Fokus stehen. Die Bedienung soll sich dabei an neuen Techniken orientieren und vor allem mit „touch & swipe“ umgesetzt werden. Eine rezyklierbare Karosserie aus Kohlefaser umgibt dabei ein Interior das mehrheitlich aus Bio-Verbundwerkstoffen zusammengesetzt sein soll.

Der L7e-Kategorie sind Gewichtslimiten gesetzt, maximal 450kg in fahrbereitem Zustand dürfen sie wiegen. Das sollte mit einer entsprechenden Karosserie gut umsetzbar sein, zudem wirkt sich eine solche Karosserie positiv auf die passive Sicherheit aus. Im Weiteren darf man beim Uniti erwarten dass die aktive Sicherheit durch moderne Sensortechnik unterstützt wird. Die zweisitzige Version soll bis 130km/h schnell sein, die 4- oder 5-sitzige Variante wird aus regulatorischen Gründen auf 90km/h beschränkt werden müssen. Gefahren wird ohne Steuerrad, dafür mit intuitivem Steuerhorn, ähnlich einer Spielkonsole. Dazu gibt es ein Heads-Up Display und Technik die das (teil-)autonome Fahren in Zukunft ermöglichen sollen. Die Batterie des Uniti soll Reichweiten von 150-300km ermöglichen, je nach Batterie-Variante. Zudem soll ein kleiner Teil (gut für ca. 30km) der Batterie auch entfernt werden können um diese dann z.B. im Büro aufladen zu können. Wenn es mal schnell gehen muss soll der Uniti über eine DC-Schnellladung in 15 Minuten wieder für weitere 100km gut sein. Die verbaute Technik, das Design und die Features sollen das Fahrzeug für die Millennials interessant machen, also eine Nutzergruppe die mit aktueller (vernetzter) Technik gut vertraut ist und denen vielleicht der Besitz eines gewöhnlichen Autos nicht so wichtig ist. Aber auch als Zweitfahrzeug, z.B. für Pendler, dürfte er interessant sein. Allerdings: Die verbaute Technik hat auch einen etwas höheren Preis zur Folge, was aber aufgrund der geplanten Ausstattungen und Leistungen für manchen Käufer durchaus passen könnte. Das Flaggschiff mit Vollausstattung soll nicht mehr als 20‘000 Euro kosten. Günstigere Varianten, z.B. mit kleinerem Akku, sollen ab 14'900 Euro angeboten werden.

Uniti Elektroauto

Neben einem erfolgreichen Crowdfunding, hat Uniti mit Siemens einen gewichtigen Partner für das Projekt gewonnen. Insgesamt sind gut über 900 Investoren aus mehr als 30 Ländern am Projekt beteiligt. Uniti hat bis jetzt regelmässig über das Projekt berichtet und dazu jeweils recht hippige Videos gedreht, die vor allem auch ein jüngeres Publikum ansprechen. Facebook Posts erreichen innert 24 Stunden immerhin über 50k Ansichten. Davon können viele Unternehmen nur träumen. Inwieweit sich diese Clicks allerdings in Verkäufe umwandeln lassen ist noch abzuwarten. Immerhin: Insgesamt wurden schon gegen 1000 Fahrzeuge reserviert und dies noch bevor das Auto öffentlich präsentiert wurde. Vor kurzem fand nun auch der Launch-Event am 7. Dezember 2017 in den geplanten Produktionshallen in Landskrona, Schweden statt. Ich habe mir gestern (07.12.2017) den online übertragenen Event angesehen.

Das Debut des Uniti

Los ging es mit einer Musikeinlage einer Live-Band. Danach war für eine Stunde Sendepause - nur Hintergrundmusik erinnerte daran dass der Stream noch lief. Doch dann ging es endlich los und das Fahrzeug wurde mit viel Applaus von Mitarbeitern auf die Bühne gestossen. Nicht weil es nicht fahren konnte, sondern vielmehr aus Sicherheitsgründen, wie danach CEO Lewis Horne betonte. Somit war auch die Bühne für die verschiedenen Keynote-Speakers eröffnet. Darunter waren Uniti Mitarbeiter und Repräsentanten der wichtigsten Partner von Uniti. Zuletzt informierte der Uniti CEO über die aktuelle Entwicklung und die Funktionen des Uniti. Die Kamera gab auch einen Einblick in den Innenraum. Der Event dauerte etwa 2 Stunden und zeigte vor allem eines auf: Hier ist ein sehr engagiertes Team am Werk welches innert kürzester Zeit Erstaunliches erreicht hat. Das Konzept scheint auch einige Investoren und Business-Partner zu überzeugen und so geht es 2018 mit dem Aufbau der Serienfertigung in die nächste heisse Phase.

Elektrofahrzeuge in der L7e Klasse hatten es, mit Ausnahme des Twizy vielleicht, bis anhin schwer auf grössere Absatzzahlen zu kommen. Ich traue den Schweden jedoch einiges zu, denn aktuelle Sensor- und Netztechnik ermöglicht auch in L7e Fahrzeugen spannende Konzepte. Zudem kommt das Uniti Elektrofahrzeug mit seiner Ausstattung innovativ und etwas visionärer daher als vergleichbare Start-Ups. Angesichts der Umwälzungen in der Mobilitäts-Industrie und der Gesellschaft, hat Uniti gute Chancen sich in einem Teil des Marktes zu etablieren. Er dürfte vor allem bei jüngeren Generationen gut ankommen. Inzwischen beschäftigt das Unternehmen bereits ca. 45 Mitarbeiter. Man darf gespannt sein wie es weitergeht.

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Der Sion – der Praktische

Ein bis anhin weiteres erfolgreiches Start-Up Unternehmen ist Sono Motors aus München. Auch hier ist die Crowdfunding Kampagne eindrücklich gut gelungen. Das Sono Team setzt vor allem auf bewährte und frei erhältliche Fahrzeugkomponenten. Ein Auftragsfertiger wird dann im Auftrag von Sono Motors die Autos produzieren. Speziell beim Sion: Die Karosserie wird mit Solarzellen bestückt. Das ermöglicht es dem Auto sich autonom durch die Sonne etwas aufladen zu lassen. Dies ersetzt wohl in den wenigsten Fällen herkömmliches Laden über das Stromnetz, es dürfte jedoch den einen oder anderen Kilometer zusätzliche Reichweite einspeisen. Ansonsten weist das Auto eine Menge praktische Merkmale auf die sich viele Elektroautomobilisten schon länger wünschen. Und dies zu einem äusserst attraktiven Preis. So soll der Sion ohne Batterie nur 16‘000 Euro kosten, mit Batterie 20‘000 Euro. Beinhalten soll dieser Preis eine Möglichkeit der DC-Schnellladung sowie beschleunigtes AC-Laden mit 11 oder 22 kW. Der Sion kann aber nicht nur flexibel geladen werden, sondern er kann auch über Schuko- oder Typ 2 Dosen Strom abgeben, z.B. an Werkzeuge, Campingkocher oder andere Elektroautos. An seinen 5 Sitzen und grossem Laderaum werden vor allem auch Familien ihre Freude haben.
Der Sion möchte ein voller Ersatz für ein herkömmliches Auto mit Verbrenner sein. Diesem Anspruch dürfte er gerecht werden, denn die Antriebsbatterie (ca. 35-45kWh) soll eine realistische Reichweite von 250km ermöglichen. Das und seine Platzverhältnisse werden wohl vielen Nutzern den Besitz eines Verbrenners ersparen können.

Auch Sono Motors hat neben dem Crowdfunding noch weitere Investoren. Denn ohne diese wäre es nicht möglich gewesen die beiden Sion Prototypen zu bauen. Auch wenn die bis anhin gezeigten Prototypen vom Serienfahrzeug noch im einen oder anderen Detail abweichen, so liessen sich die Prototypen Fahrzeuge sehen. Gebaut hat sie die Roding Automobile GmbH nach Design-Vorgaben von Sono Motors. Die Fertigungsqualität der Fahrzeuge war erstaunlich hoch. Dies plus die Möglichkeit die Prototypen an Probefahr-Events selber fahren zu können, hat wohl viele dazu bewogen sich einen Sion zu reservieren. Bis heute zählen wir immerhin über 2600 Reservierungen für den Sion. Das Sono Team ist sehr offen, vor allem auch wenn es um Inputs seitens der Nutzer geht. Man hat den Eindruck man möchte den Nutzern ein Elektroauto präsentieren können das vielfältig genutzt werden kann ohne dass es gleich ein Loch ins Budget reisst. Der angepeilte Verkaufspreis von 20‘000 Euro inklusive Batterie lässt aber bei einigen Interessenten bezüglich Realisierbarkeit auch Zweifel aufkommen. Das ist nicht ganz verwunderlich, denn ein e.Go Life 60 mit realistischer Reichweite von 150km inkl. Klimaanlage und Infotainment System kostet bereits knapp 23‘000 Euro, und dies ohne einige der zusätzlichen Ausstattungen des Sion (DC-Lademöglichkeit, beschleunigte AC-Ladung, Solarzellen, Entlademöglichkeit) an Bord zu haben.

Es dürfte also ein sehr ambitiöses Ziel sein den Wagen zu diesen Rahmenbedingungen zu bauen und die Betriebskosten zu decken. Dabei helfen soll die konsequente „1-Modell-Strategie“. Auch wenn der Vergleich etwas hinkt, bei Low Cost Airlines hat dies zu beträchtlichen Einsparungen geführt. Auch der Weg über einen Auftragsfertiger könnte aufgehen, denn damit sind in der Warm-Up Phase die Kosten um einiges kalkulierbarer und das Anschaffen teurer Infrastruktur entfällt.

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Microlino – wie ein Google Auto, aber zum Selbstfahren

Der Microlino ist ein Produkt der Micro Mobility Systems AG mit Sitz in Küsnacht, Schweiz. Die Firma ist nicht unbedingt für L7e Fahrzeuge wie den Microlino bekannt, sondern viel mehr für ihre trendingen Micro Scooters und Kickboards die weltweit grosse Erfolge feiern. Der jüngste Coup ist der Microlino. Mit dem Minimal-Automobil verwirklicht der Firmengründer Wim Ouboter sein Credo „Reduce to the Max“ erstmals auch auf vier Rädern. Über 4600 Reservationen hat er für den Microlino bereits und die Auslieferung der ersten Modelle wird im Frühjahr 2018 erfolgen. Aktuell werden gerade die Vorserienmodelle beim italienischen Autohersteller Tazzari fertiggestellt. Leider konnte ich bislang nur Prototypen begutachten. Gerne würde ich aber einmal, sobald Probefahrten möglich sind, das Microlino-Feeling erleben. Das würde auch sicher einen spannenden Blog-Eintrag ergeben!

Der Microlino ist der Kleinste unter den „Neuen“. Mit einem anvisierten Basispreis von 12‘000 Euro (inkl. MwSt.) ist er auch der Günstigste. Zur Ausstattung ist recht wenig bekannt, er wird aber mit zwei Batterievarianten erhältlich sein die ihm eine Reichweite von 120-215km ermöglichen. Seine Geschwindigkeit wird auf 90km/h limitiert sein und das Aufladen erfolgt an jeder Haushaltssteckdose oder über einen Typ 2 Stecker (max. Ladeleistung von 6kW).

Microlino Elektroauto

Der Microlino ist auf sozialen Netzwerken gut vertreten und hat auf facebook ganze 32k Likes. Er scheint also mit seinem knuddeligen Aussehen einen grossen „Will haben“ Effekt auszulösen. Mit seinem Aussehen, Leistungs- und Ausstattungsdaten tritt er nicht wirklich in Konkurrenz mit herkömmlichen PKWs der M1-Klasse sondern will viel eher eine praktische Ergänzung sein. Gut möglich dass er auch zum Lifestyle-Produkt heranwächst. Der Microlino hat bezgl. seinem Anwendungsprofil gewisse Ähnlichkeiten mit dem Twizy von Renault. Verglichen mit dem Twizy, der bis anhin immerhin knapp 20‘000 mal verkauft wurde, profitiert man beim Microlino von einer etwas höheren Geschwindigkeit und grösserer Reichweite. Die „side by side“ angeordneten Sitze wirken zudem sympathischer, so zumindest meine Wahrnehmung. Auch ist beim Microlino die Batterie im Kaufpreis inbegriffen.

Das „Knuddelauto“ wird bestimmt auf die meisten Gesichter ein Lächeln zeichnen. Beim anvisierten Preis könnte das Lächeln beim Einen oder Anderen auch zu einem Grinsen mutieren, spätestens dann wenn man mit ihm unterwegs ist und die grossen Vorteile eines solchen Kleinautos für sich entdeckt hat.

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Wartung – ein oft unterschätztes Thema

Schaut man sich in Blogs, Foren usw. um, so wird bei Diskussionen das Thema Wartung kaum erwähnt, viel eher jedoch Themen wie Lenkradverstellung und Felgengrösse. Das Thema Wartung wird aber sehr schnell aktuell sobald man das funkelnagelneue Fahrzeug abgeholt hat. Klar, viele Arbeiten können von neutralen Garagen oder z.B. einer BOSCH Service Stelle durchgeführt werden. Oft braucht es dazu aber fahrzeugspezifisches Hintergrundwissen und oder zumindest Zugang dazu. Beim e.GO Life wird man sich an BOSCH Servicestellen wenden können. Beim Sion sollen die Wartungshandbücher offengelegt werden. Das ist sicher schon mal ein guter Anfang und wohl auch für beide Start-Ups die naheliegendste Variante. Trotzdem, aus meiner Zeit mit dem Think City und TWIKE weiss ich, dass damit das Thema Wartung nicht zwingend gelöst ist. Je höher die Anzahl der herumfahrenden Fahrzeuge, desto höher die Wahrscheinlichkeit dass jemand das jeweilige Fahrzeug kennt. Das trifft auch auf BOSCH Wartungsbetriebe zu. Zudem sind für Wartungsarbeiten oft Diagnose-Tools nötig die womöglich nicht jeder Betrieb sein Eigen nennt. Je kleiner die Zulassungszahlen eines Typs, desto grösser die Wahrscheinlichkeit dass die Distanz bis zur nächsten Service-Stelle steigt. Das kann dann schon mal schnell zu einem Tagesausflug werden um etwas reparieren zu lassen. Ich hatte mit meinen beiden Fahrzeugen das Glück dass ich beim TWIKE wie beim Think City im Umkreis von ca. 50km auf erfahrene Wartungsbetriebe (TWIKE Service Center / BOSCH ) zurückgreifen konnte.
Mit zunehmender Komplexität und Grösse des Fahrzeuges (Kühlung/Heizung/BMS/Konnektivität/HV-Systeme) können Wartungsarbeiten kaum mehr selber durchgeführt werden. D.h es braucht Servicebetriebe die bereit sind diese Arbeiten auszuführen und die auch das nötige Know-How mitbringen oder bereit sind, sich dieses anzueignen. Können z.B. ein Microlino oder Uniti noch in einer kleineren Fahrzeug-Werkstatt um die Ecke gewartet werden, so stossen kleinere Wartungsbetriebe aufgrund eingeschränkter Ausrüstung schnell mal an Ihre Grenzen. Mit zunehmender Verbreitung solcher Fahrzeuge dürfte sich auch das Thema Wartung entschärfen. 5000 verkaufte Fahrzeuge für die Absatzländer wie DE / AT und CH wären da sicher ein guter Anfang.


Social Networks/Foren

Einige der hier aufgeführten Unternehmen sind in sozialen Medien äussert aktiv und auch erfolgreich. Diese helfen den Unternehmen die Diskussion und das Interesse an den Fahrzeugen auch während der Entwicklungsphase aufrechtzuerhalten. Der Sion wird zudem auch in klassischen Foren diskutiert, wenn auch vornehmlich nur in Deutschland. Interessant dabei ist, dass z.B. ein Microlino oder Uniti in Elektroauto-Foren (z.B. in Norwegen/Schweden/Deutschland) kaum für Diskussionsstoff sorgen. Liegt es an der L7e Klasse oder liegt es eher daran dass sich jüngere Generationen, die sich vor vermehrt in sozialen Netzen bewegen, eher für L7e-Fahrzeuge erwärmen können? Schaut man sich die Zahlen des Microlino an, so liegt er in sozialen Netzen (facebook und Instagram) vorne. Danach kommt Uniti die auf Instagram ebenfalls ganz gut vernetzt sind. Sono Motors hingegen ist recht erfolgreich auf facebook, ein paar Tausend Likes danach folgt Uniti. Die e.Go Mobile ist in sozialen Netzen weniger aktiv und kommt nur ca. auf die Hälfte der Zahlen wie sie Uniti und Sono Motors aufweisen können. Es wird spannend zu sehen sein wie sich, oder eben auch nicht, Social Media Aktivitäten in Absätze umwandeln lassen. Es ist jedoch anzunehmen dass solche Aktivitäten weiter an Wichtigkeit zulegen.

Bezüglich Likes, falls Ihnen solche und ähnliche Artikel gefallen so freuen wir uns über ein „Like“ unserer facebook Page. Einfach unten klicken....Danke!

Weitere Start-Up Modelle

Rasa

Rasa from River Simple

Im Vereinigten Königreich UK (Wales) arbeitet die Firma Riversimple am Rasa, einem Brennstoffzellenfahrzeug (FCEV). Der Rasa wiegt 580kg. Die Firma möchte nach einem recht erfolgreichen Crowd-Funding (1‘138‘000 GBP) Ende 2018 den Marktstart wagen. Vorerst sollen jedoch 20 Vorserien-Fahrzeuge zum Einsatz kommen. riversimple.com




TWIKE 5

TWIKE 5

Auch nach 20 Jahren wird das inzwischen fahrerprobte TWIKE 3 immer noch gebaut. Der Hersteller Fine Mobile GmbH arbeitet zwischenzeitlich jedoch auch am Nachfolger, dem TWIKE 5. Dieses Fahrzeug soll in einer Kleinserie von 500 Stück produziert werden sobald genügend Bestellungen und Geld aus dem Community-Funding bereitstehen. Aufgrund der langen Entwicklungserfahrung, u.a auch mit dem TWIKE 4 welches am Automotive X-PRIZE den 3. Rang belegte, verspricht ein TWIKE 5 viele gute technische Umsetzungen in diesem Fahrzeugsegment. So soll z.B. das Fahrwerk und die intuitive Lenkung eine sehr feine Sache sein. Das wird aber auch seinen Preis haben (auch wegen der Fertigung in Kleinserie) und so wird das Fahrzeug vor allem eine Option für alle die das Spezielle mögen und sich dies leisten können oder wollen. Das Twike 5 gehört zur Klasse der L5e-Fahrzeuge (keine Geschwindigkeitsbegrenzung). twike.com


Ausserhalb Europa

Acrimoto SRK FUV (Fun Utility Vehicle)

Acrimoto SRK

Auch in den USA und in Kanada tut sich einiges. So wurde in Oregon, US vor kurzem die

Produktion des Acrimoto SRK aufgenommen. Der dreirädrige SRK bietet zwei Personen Platz in Tandem-Sitzordnung. Es gibt ihn offen oder mit einem geschlossenen Verdeck zu einem Preis ab 12‘000 USD. Gesteuert wird er über einen Motorrad-Lenker. Es liegen rund 2000 Reservationen vor. acrimoto.com

Electrameccanica SOLO

Electrameccanica SOLO

In Canada(Vancouver) hat bei Electra Meccanica die Aufnahme der Produktion des

SOLO begonnen. Im September diesen Jahres kündigte die Firma zudem an, ein Abkommen mit Zongshen Industrial Group Co., Ltd. in China für die Produktion von bis zu 75‘000 Solos abgeschlossen zu haben. Der Solo ist in Kanada für 15‘500 USD zu haben. electrameccanica.com



Sondors Electric

Noch sehr neu ist der Sondors von Sondors Electric Car Company, ebenfalls ein schnittiges dreirädriges Fahrzeug. Das Fahrzeug wurde kürzlich der Öffentlichkeit vorgestellt. sondorselectriccar.com

Die Liste könnte natürlich noch lange fortgeführt werden, z.B. auch mit Fahrzeugen aus dem asiatischen Raum


Fazit & Einschätzung

L7e-Klasse

Der Absatzmarkt für L7e Fahrzeuge wird zunehmend grösser auch wenn ich das Wachstum, zumindest hierzulande, als nur moderat einschätzen würde. L7e Fahrzeuge eignen sich gut als günstige Alternativen um z.B. einen Sprit verbrennenden Zweitwagen zu ersetzen. Einzelnen dienen sie auch als alleiniges Fahrzeug. Im weiteren ist der Fahrzeugbesitz resp. das Prestigesymbol Auto für jüngere Generationen immer weniger wichtig. Kleine, leichte und elektrisch angetriebene Fahrzeuge wie sie die L7e Klasse bietet, sind zudem aufgrund Ihrer Bauweise insgesamt umweltschonender und bieten einfacheres Parken. Das hat Potential. Ein Hemmnis für schnelles Wachstum in diesem Markt könnten Sicherheitsbedenken sein. Das Thema ist jedoch vielschichtig und es wird oft ausgeblendet dass grosse und schwere Fahrzeuge auch immer ein Sicherheitsrisiko für schwächere Verkehrsteilnehmer darstellen. Tiefere Geschwindigkeiten und geringe Masse sind Aspekte die oft zuwenig Beachtung finden und sich auf die Sicherheit der Insassen durchaus positiv auswirken können. Durch den Einsatz modernster Technik wie sie beim Uniti geplant ist, kann die Sicherheit zusätzlich erhöht werden.

M1 (PKW-Klasse)

Fahrzeuge der M1-Klasse wie der e.Go Life und Sion dürften im Bereich Sicherheit bei potentiellen Käufern besser punkten. Einschränkungen in der Nutzung (Reichweite, Ladetechnik) könnten dem e.Go jedoch die Existenz etwas erschweren. Er hat wenig Alleinstellungsmerkmale und muss sich daher mit vielen anderen Fahrzeugen im Kleinwagenbereich messen. Seine Stärke dürfte vor allem seine Herkunft sein. Damit meine ich die eigene Produktion, namhafte Investoren und Zulieferer, bekannter Wartungsbetrieb und ein Preis-Angebot das überzeugend wirkt. Der Sion überzeugt vor allem durch einige seiner Merkmale sowie seiner Praxistauglichkeit für fast alle Bedürfnisse. Die Leute von Sono Motors sind zudem sehr präsent in der Community. Dort werden nicht nur Likes verteilt, sondern erstaunlich viele Vorbesteller und Interessenten bringen sich enthusiastisch mit wichtigen und weniger wichtigen Ideen ein. Ein Sion zum angepeilten Verkaufspreis wäre sicherlich eine Ansage. Auch wenn der Sion nicht direkt vergleichbar mit einem e.Go Life ist, er könnte eine attraktive Alternative für Interessenten des e.Go Life sein. Aber einfach wird es auch für den Sion nicht werden, denn 2019 rollt bereits neue Konkurrenz heran. Z.B mit dem Mini electric oder einem Honda Urban EV.

Wie relevant und wichtig sind diese Start-Ups? Nicht unwichtig wie ich meine denn wie schon Tesla tragen sie zur beschleunigten Einführung einer saubereren Mobilität bei. Je grösser ihr Erfolg, desto beweglicher werden Hersteller der alten Verbrenner-Technik.

Es wird spannend zu sehen sein wie die finalen Produkte von den Kunden aufgenommen werden.

Allen Start-Ups wünsche ich viel gutes Gelingen und nachhaltigen Erfolg. Ihre Fahrzeuge haben mit Ihren Ausstattungen und Merkmalen das Potential die Elektromobilität im positiven Sinne voranzubringen.

Übersichtstabelle der Elektroauto Start-Ups als PDF (Kostenloser Download)

Kommentare

Elektroauto Forum für Uniti, e.go Life, Sion und Microlino

Über Wortmeldungen zum Thema freuen wir uns sehr! Z.B. in unseren e-driver Foren oder über die Kommentarfunktion des Blogs. Über Neuigkeiten zur Entwicklung der Fahrzeuge werden wir regelmässig in den Foren berichten. Die vier Fahrzeuge e.Go Life, Sion, Uniti und Microlino haben neu eigene Unterforen. Viel Spass beim Diskutieren!

Hier geht es zum..
neuen e.Go Life Forum
neuen Uniti Forum
neuen Sion Forum
neuen Microlino Forum


Author: Stefan Kaufmann ist seit vielen Jahren im Alltag und auf Reisen elektrisch mobil und schreibt in diesem Blog regelmässig über Aktualitäten und praktische Erfahrungen im Bereich der Elektromobilität. Er ist Initiant des Marktplatzes für Elektromobilität, evzone.ch.

Kerkhoff 10. Dezember 2017 um 00:52
Hallo,
eine Superzusammenfassung, wo sogar ein paar Fahrzeuge zum Schluß erwähnt werden, die ich bisher nicht kannte.
Persönlich tendiere ich gedanklich im Moment zum e.go Life, den ich aber noch in Realität testen muss. Den Prototyp des Microlino habe ich in Hamburg gesehen sowie den Sion dort ausprobiert. Im Endeffekt könnte es eine Frage des Preises und der tatsächlichen Verfügbarkeit sein.
Stefan Kaufmann 10. Dezember 2017 um 12:27
Danke für die Rückmeldung welche mich sehr freut. Ich sehe das ähnlich, der endgültige Preis, die Spezifikationen und die Verfügbarkeit werden entscheidend sein. Wir werden die Übersicht regelmässig aktualisieren und auf den neusten Stand bringen.
Marco Siewert 5. Februar 2018 um 10:08
Ich bin ja gespannt wenn die Neutrino Technologie in diese Fahrzeuge eingebaut wird. Sie soll ja Tag und Nacht vorhanden sein und die Möglichkeit geben, die Fahrzeuge auch während Sie z.B an der Ampel halten zu laden. Dann würde sich das Problem mit den Ladesäulen erledigen und die Reichweite erhöhe. So habe ich es zumindest gehört.
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