E-Tankstellen verstossen gegen Preisangabe-Verordung
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...dies sagt das Schweizer SECO, das Staatssekretariat für Wirtschaft. Damit kommt womöglich etwas mehr Bewegung in die Sache. Viele Nutzer von Elektroautos stören sich ebenfalls an der bezgüglich Transparenz noch verbesserungsfähigen Tariflandschaft wenn es um das Laden von Elektroautos geht. Auch wenn es wohl noch nie so einfach war ein Elektroauto zu laden, so besteht diesbezüglich (auch meiner Meinung nach) noch ein erhebliches Verbesserungspotential.

Dem Seco fällt auf, dass die heutige Situation nicht der bestehenden Preisbekanntgabe-Verordnung entspricht. In Deutschland wäre dies die sogenannte Preisangabenverordnung. Da Strom ein messbare Ware sei, falle das Angebot ebenfalls unter die Verordnung, so das Seco. Anders sehen dies die E-Mobility Provider (EMP) welche über Apps und RFID Karten den Elektroautofahrern Zugänge zu den Ladesäulen bereitstellen. Ihr Argument: Sie würden nicht nur Strom verkaufen, sondern eine komplexe Dienstleistung. 

Momentan klärt das SECO in Zusammenarbeit mit dem Bundesamt für Energie (BFE) ab, wie die Vorgaben der PBV an den Ladestationen umgesetzt werden könnten.
Auch auf Seiten der E-Mobility Provider tut sich etwas. So sei ein Handlungsbedarf erkannt worden. Gespräche mit dem BFE und dem Bundesamt für Strassen (ASTRA) seien am laufen.

Welche Erfahrungen hast du als E-Auto Fahrer diesbezüglich schon gemacht?
Welches sind die bevorzugten Ladekarten, Apps und Betreiber?

Ein entsprechender Bericht ist auch auf srf.ch erschienen.
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