Swipe to the left

Dezember 2017

Elektroauto Start-Ups: die grosse Revolution der Kleinen

von Stefan Kaufmann 8. Dezember 2017 8917 Anzeigen Keine Kommentare

Update 19. Dezember 2017: Diverse Microlino Fahrzeugdaten (Heizung/Sicherheit) auf Übersichtstabelle ergänzt.

Man kennt sie, die aktuell kaufbaren Elektroautos der Hersteller wie Renault, Nissan, Tesla, BMW & Co. Daneben gibt eine ganze Reihe von Start-Ups die sich formieren und auf den Markt drängen. Ihr Ziel: Produkte anzubieten oder Nischen zu füllen die bislang von Grossserienherstellern ignoriert wurden, u.a. auch in der L7e Klasse welche Leichtfahrzeuge bis maximal 450kg Leergewicht umfassen. Ein Blick auf die Vergangenheit zeigt, dass solche Hersteller oft keinen durchschlagenden Erfolg verbuchen konnten. Auch dann nicht, als es noch keine Konkurrenz von ZOEs, i3 und Leafs gab. Hohe Preise, fehlende Ausstattung und je nach Fall gewöhnungsbedürftiges Design hielten Interessanten vom Kauf ab. Erst der Markteintritt von Tesla brachte wieder neue Impulse. Ob die Chancen zwischenzeitlich für neue Elektroauto Start-Ups besser sind? Ich würde sagen Ja, denn die Umstände sind günstiger denn je. So z.B. sind die Preise für Batterien sinkend, der Sinneswandel in vollem Gange und Abgasvorschriften weiter verschärft. Einige von Ihnen haben zudem namhafte Investoren an Bord, das war in vergangenen Jahren oft nicht der Fall. Heute ist das anders, schliesslich will niemand mehr den Anschluss verpassen. Aber die Hürden um ein Auto zur Serienreife zu bringen sind gross und vor allem kapitalintensiv. Durch den vergleichsweise einfachen Aufbau eines Elektroautos im Vergleich zu einem Wagen mit Verbrennungsmotor, sind die Einstiegshürden zumindest etwas niedriger als früher. Wir haben uns vier Fahrzeuge, die sich noch im Prototypenstadium befinden und momentan in den Medien gut vertreten sind, etwas genauer angesehen. Weiter zum Bericht (inkl. Übersicht)...

„Dienstreise“ nach Aachen zur e.Go Mobile AG

von Stefan Kaufmann 1. Dezember 2017 5429 Anzeigen Keine Kommentare

In unserem neusten Blog-Eintrag berichte ich euch über eine zweitägige Reise mit unserem Elektroauto Renault ZOE Jg. 2015 mit 22kWh Batterie. Auf der Hin-und Rückreise waren je 550km pro Tag zu bewältigen. Zugegeben, dafür gibt es bessere Elektrofahrzeuge (Tesla oder Ampera-e) als den Renault ZOE mit 22kWh Batterie, aber Sinn und Zweck der Fahrt war u.a. der Besuch der e.Go Mobile AG in Aachen, Hersteller des 2018 in Serie gehenden Kleinwagens e.Go Life. Mehr zum e.Go Life in einem eigenen Blog-Beitrag der noch in Bearbeitung ist. Im weiteren wollte ich die Fahrt für einen„Infrastruktur-Test“ nutzen. Wie zuverlässig funktionieren die Säulen resp. Zugangskarten die ich besitze? Und wie hoch werden die Kosten für bezogenen Strom ausfallen? Aufgrund der vielen Fahrkilometer war natürlich auch interessant zu erfahren wie die Batterie mit den vielen Ladezyklen bei winterlichen Temperaturen zurecht kam.

Geplant habe ich die Fahrt quasi unter „Dienstreise- Bedingungen“ nach dem Motto „Zeit ist Geld“. D.h. mit möglichst geringem Planungsaufwand das Ziel Aachen in möglichst kurzer Zeit termingerecht zu erreichen! Von der Planung bis hin zu den entstandenen Kosten und erlebten Überraschungen, dieser Blogeintrag fasst es zusammen. Viel Spass beim (Weiter)-Lesen! ...

© 2019 ev.zone marketplace